Fahrradtouren Tipps

Auf bestem Weg entschleunigen … und damit entspannen und sich einfach etwas Gutes tun, klappt am besten in der Natur. Auf dem Fahrrad unsere Umgegend bereisen, neue zauberhafte Fleckchen kennenlernen und beim Treten in die Pedale auch noch seine Gesundheit verwöhnen, kann so einfach sein. Unser nächster Schub an Glücksgefühlen liegt sozusagen auf unserem Fahrradsattel, ganz gleich, ob wir für anstehenden Touren ein E-Bike oder ein konventionelles Fahrrad bevorzugen. Jede Fahrradtour auf ausgewählten Strecken wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein wohltuendes Erlebnis, schließlich haben wir den Ablauf selbst in der Hand. Wir selbst können also für die Garantie sorgen, wenn wir bei der Planung einige Eckpunkte beachten. So schließen wir alles Negative weitgehend aus, um wirklich sicher zu sein, keine bösen Überraschungen zu erleben. Nur dann werden wir uns nach einer Tour erholt und zufrieden fühlen – und gerne die nächste planen.

Ganz gleich, ob wir auf Deutschland blicken oder ein anderes Land im Auge haben, wird es uns leicht gemacht, geeignete Strecken zu finden, maßgeschneidert auf unsere Vorlieben. Wir bleiben in unserem Bericht in Deutschland und schauen uns mal an, was wir direkt vor unserer Haustür finden.

Unsere Tipps für deine Rundum-Planung:

Anfänger oder Fortgeschrittener – das ist hier die Frage!

Solltest du dich zu den Touren-Neulingen zählen, dann überfordere dich nicht. Die Freude am Radeln sollte keinesfalls vom Ehrgeiz überrollt werden. Steige als Anfänger mit einer Tour von maximal 350 Kilometern ein und beachte dabei außerdem, was du über Steigungen und andere Herausforderungen zur Wunsch-Strecke herausfinden kannst. Gilt der Trail eher als knifflig, dann schaue genauer hin.

Wenn du es gemütlich magst, wähle keinen Mountainbike-Trail, sondern suche dir eine idyllische Strecke heraus. Bei den vielen hilfreichen Apps zur Tourenplanung sowie auch auf etlichen Internet-Seiten, werden sämtliche Daten dazu geliefert, damit nichts schiefgehen kann: Daten bezüglich der Tourlänge, der Steigungen beziehungsweise Höhenmeter, ob es am Fluss entlang geht (für alle, die es ebenerdig mögen) und so weiter. Gegebenenfalls helfen dir auch die Etappenzahlen weiter oder ob einige Waldabschnitte zur Tour zählen.

Wo findest du Unterstützung zur Tourenplanung?

Wir von MHW Bike-House würden zum Beispiel auf folgende Seiten gehen:

Familienradtouren Baden Württemberg, sofern wir eine Tour mit unserer Family planen wollen. Außerdem begeistert sind wir von Komoot. Du kannst mit Hilfe dieser App nicht nur einen tollen Überblick über Touren in einem bestimmten Gebiet gewinnen, sondern deine Parameter eingeben und die App mögliche Strecken für dich finden lassen. Dank dem praktischen Suchfilter wirst du im Handumdrehen viele Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, wonach du nur noch entscheiden musst, welche letztlich für dich persönlich in Frage kommt.

Dass Urlaube mit Drahteseln zunehmend beliebter werden, ist findigen Geschäftsfrauen und -männern nicht entgangen. Etliche Apps sind zu finden, die kostenlos und wirklich praktisch sind. Gebe bei der Google-Suche beispielsweise »Fahrradtouren« ein, evtl. noch dein Bundesland oder deine Stadt. Schon wirst du fündig.

Klicke einige Seiten an und schaue jeweils, wie sie dir liegen. Stimmt alles bezüglich der Bedienoberfläche und kannst du schnell erkennen, ob das zu lesen und zu sehen ist, worauf du großen Wert legst. So trennst du rasch die Spreu vom Weizen.

Die Webseiten zum Thema sind überwiegend sehr benutzerfreundlich ausgelegt. Wir haben in dem Fall festgestellt, dass es leicht und zügig geht, seriöse Seiten ausfindig zu machen und zu nutzen, um die Planung abzuschließen.

Über »Fahrradtouren.de«, »Rückenwind.de« oder auch auf der ADFC-Seite kannst du dir zusätzlich wertvolle Tipps holen. Alles für lau. Dabei sind diese darauf gesammelten Informationen der Garant für deinen Touren-Erfolg.

Nutzen wir also die modernen Möglichkeiten, die uns das Internet sowie diverse Apps bieten. Anhand dieser Unterstützer können wir ganz individuell nach unseren Möglichkeiten forschen, dabei werden auch unsere Kleinen nicht vergessen.

Wir können dank dieser Planungs-Apps Probleme ausschließen, wozu beispielsweise auch ein Sonnenbrand zählt. Sollte und die Wetterapp verraten, dass während unserer Reisezeit die Sonne nahezu ununterbrochen vom Himmel sticht, wäre es ratsam, eine Strecke zu wählen, auf der uns beispielsweise ein schattiger Wald schützt oder zumindest abschnittweise Erleichterung verschafft. Wenigstens sollten wir bei der Bekleidung entsprechend vorbeugen. All diese Details können über Lust oder Frust während unserer Tour entscheiden. Und natürlich sollten wir eines auf keinen Fall vergessen, nämlich die Fahrradinspektion! liegt diese schon zu lange zurück, wird es höchste Zeit, unseren Drahtesel dem prüfenden Blick eines Profis auszusetzen. Der entdeckt eventuelle Schwachstellen, die uns unsere Tour vermasseln könnten. Mache vorab einen Check, ob das Lichtsystem zuverlässig funktioniert, die Bremsen greifen, die Reifen aufgepumpt und noch gut profiliert sind. Ist die Kette gut geschmiert und macht die Schaltung was sie soll?

Dann können wir einen Schritt weiter gehen …

Ist dein Fahrrad gut in Schuss? Und weißt du, wie lange du unterwegs sein wirst, hast du auch die Wetter-App gefragt und nebenbei herausgefunden, was dir auf der gewählten Strecke begegnen wird? Dann kann ja fast nichts mehr schiefgehen.

Denke außerdem an dein Gepäck. Du wirst unterwegs einiges brauchen, je nachdem wie lange zu unterwegs bist. Für anfänglich kürzere Strecken wirst du sicher auch weniger mitnehmen müssen, doch die Grundausstattung sollte immer mit an Bord sein. Dazu führen wir später eine kleine Liste auf.

Bei langen Touren über mehrere Etappen empfehlen wir, es nicht zu übertreiben. Lege als Grenze beispielsweise ca. 65 Kilometer pro Tag fest. Die Erholungszeit spielt hierbei eine große Rolle, da der Körper nach mehreren Tagen Anstrengungen zu streiken beginnt. Die Mediziner wissen, dass dies meist am dritten oder vierten Tourentag geschieht, daher solltest du auch kürzere Tagesabschnitte einplanen, um deinem Körper genug Zeit zum Regenerieren zu lassen.

Auch wenn du sehr sportlich bist, ist dein Körper keine Maschine und braucht Erholung. Steigerungen sind letztlich immer möglich. Beginne klein und bescheiden, sofern du dahingehend noch weniger oder keine Erfahrungen sammeln konntest, um erst einmal herauszufinden, wie es dir dabei geht. Je nachdem, wie sich dein Fortschritt bemerkbar macht, kannst du immer ehrgeizigere Ziele realisieren.

Äußere Faktoren sind außerdem entscheidend. Wenn du Touren planst, die während der Urlaubssaison hochfrequentiert sind, stelle dich eventuell auf weniger erholsames Gedrängel ein. Die Jahreszeit mag überhaupt ausschlaggebend für mehr oder weniger Freude beim Radeln sein.

Das Wetter ist während der Jahreszeiten-Übergange zwar weniger beständig, jedoch auch weniger extrem. Im Hochsommer können uns, neben großer Hitze, auch mal heftige Sommergewitter überraschen, allerdings planen die wenigsten ihre Urlaubstouren im Herbst oder etwa Winter. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Die Bodenbeschaffenheit, aber auch Witterungsverhältnisse können uns schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Unterschätzen wir daher niemals die Unterstützung durch unsere App-Begleiter, die uns bezüglich des Wetters und anderer Gegebenheiten gut weiterhelfen.

Solltest du eine Gegend bereisen, über die du so gut wie nichts weißt, dann bemühe doch eine Servicekraft in einem Tourismusbüro. Sicher kann diese deine letzten Fragen ausmerzen. Finde dabei auch heraus, ob und wo es Abstellmöglichkeiten und Ladestationen für dein (E-)Bike gibt, gerade wenn du mehrere Tage unterwegs ein wirst.

Inzwischen gibt es Bike Hotels, die perfekt für uns zugeschnitten sind, dennoch sollten wir uns vorab über unser Reiseziel bestmöglich informieren.

Und jetzt?

Stell dir vor, du hast eine wirklich tolle Tour hinter dir und befindest dich am Ziel, allerdings hattest du keine Rundreise geplant und fragst dich jetzt, wie du am besten zurück nach Hause kommst. Auch das ist im Vorfeld zu regeln. Rundreisen sind praktisch, da dein Ziel gleichermaßen auch dein Ausgangspunkt ist. Doch eventuell haben wir unsere Schwerpunkte anders gesetzt und sind am Ende weit entfernt von unserem trauten Heim – gleichzeitig wollen wir aber nur noch da hin: Heim auf unsere Couch.

Vielleicht haben wir eine Rückreise mit dem Zug geplant. Dabei gilt es zu bedenken, frühzeitig einen Stellplatz für unseren Drahtesel zu reservieren, was insbesondere für Schnellzüge gilt. Pro Reisender darf auch nur ein Fahrrad mitgeführt werden. Außerdem gibt es manchmal bezüglich der Fahrrad-Art Schwierigkeiten. In einigen Zügen dürfen beispielsweise keine E-Bikes oder Pedelecs mitgeführt werden. Überlasse also auch dahingehend nichts dem Zufall.

Doch trotz einiger Regularien in puncto Zugreisen, ist auch hier alles flugs erledigt. Die Online-Abwicklung erleichtert dir dabei so einiges. Zudem kannst du dich bequem von zu Hause aus für deinen individuellen Fall umfassend informieren. Schau mal auf der Webseite der »Deutschen Bahn« nach.

Wir haben außerdem bereits einen Bericht zum Thema verfasst, worin wir auch auf andere Möglichkeiten eingehen, beispielsweise den Fahrradversand oder das Reisen mit Fahrrad per Flugzeug. Evtl. kommt das auch für dich in Frage. Schau einfach mal nach.

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Bitte die absolute Freiheit! – Flexibel-Sein ist dir am liebsten?

Dann stelle deine Flexibilität mal während einer überschaubaren Tour auf die Probe, die beispielsweise zwei bis drei Tage umfasst. Man mag dabei meinen, mit einem Zelt auf dem Gepäckträger könnte man jederzeit Rast machen. Das stimmt nur bedingt, denn die vermeintlichen Vorteile könnten sich als Trugschluss herausstellen. Zum Zelten brauchen wir die entsprechende Ausrüstung, beispielsweise um es nachts bequem und warm genug zu haben. Dabei ist in Deutschland das Wildcampen verboten. Wir können demnach nicht einfach losradeln – mit entsprechend viel Gepäck – und mitten in der Pampa unser Zelt aufschlagen, wenn uns grade danach ist. Auch mag es sein, dass Unterkünfte auf unseren Touren bereits vollständig ausgelastet sind und wir selbst dort keinen Schlafplatz mehr finden.

Wenn du es dennoch auf die »harte Tour« willst, dann kalkuliere ungünstige Gegebenheiten mit ein. Informiere dich zumindest darüber, ob Campingplätze auf deiner Strecke liegen. Und wenn du kein Zelt mitnehmen möchtest, sondern auf dein Glück setzt, solltest du dich auf die Suche nach einer Unterkunft einstellen. Womöglich ist es nötig, dann mehrere Hotels abzuklappern, ehe du fündig wirst. Diese Suche kann nach einer anstrengenden Tour richtiggehend erschöpfend sein. Wir empfehlen also ausdrücklich nicht, zu viel Wert auf Flexibilität und die große Freiheit zu legen. Vielmehr setzen wir auf eine umfassende und rechtzeitige Planung, um Hürden im Vorfeld von der Strecke zu wischen. Übrig bleibt dann der pure Tour-Genuss, und genau den wünschen wir dir.

Bett+Bike Unterkünfte bieten dir übrigens alles, was dein Herz beziehungsweise du für deinen Drahtesel begehrst, zudem kommt auch dein Magen auf seine Kosten. Womöglich ist das die Lösung für dich, wenn du dich für eine Strecke mit diesen Unterkünften entscheidest?

Fazit: Wir mögen manchmal falsch liegen und dann eines Besseren belehrt werden, wenn wir uns leichtsinnig in unser Abenteuer hineinstürzen. Spätestens nach einer schlaflosen Nacht werden wir unser wagemutiges Unterfangen bereuen und davon tagträumen, wie schön es gewesen wäre, hätten wir uns im Vorhinein nur etwas mehr Mühe gegeben …

Hast du an alles gedacht?

  • Achte auf passende Kleidung, nachdem du dich über die Wetteraussichten informiert hast.
  • Plane auch mit ein, dass dich das Wetter überrascht und sei gerüstet für jeden Fall: das Frieren, das Nass werden, das Schwitzen.
  • Denke an deinen Helm, deine Fahrradhandschuhe und eine geeignete Hose.
  • Der Sonnenschutz darf nicht fehlen: Denke an eine Sonnencreme und eine Schildkappe.
  • Bequeme, leichte und gut sitzende Schuhe lassen dich nicht im Stich.
  • Achte auf wasserdichte Fahrradtaschen und nimm Ersatzkleidung mit.
  • Denke an die kleinen Energiekicks für zwischendurch, in Form leckerer Riegel, Nussmischungen, leichter Sandwiches und Obst etc.
  • Vergesse das Trinken nicht! Nimm genug pro Tag – mindestens 2,5 Liter – mit.
  • Sollte dich die Technik zur Navigation im Stich lassen, könntest du immer noch auf eine Karte zurückgreifen – sofern du eine dabei hast.
  • Denke an die Langfinger: Ein gutes Schloss ist Gold wert. Womöglich bietet deine Unterkunft gute Möglichkeiten zum Unterstellen, doch auch unterwegs kann es sein, dass man sein Bike nicht ständig im Blick hat. Da Langfinger jedes Jahr hochengagiert unterwegs sind, mache es ihnen so schwer wie möglich!
  • Falls etwas passiert: Denke an ein Erste-Hilfe-Set sowie auch an ein Reparatur-Kit.
  • Medizin aus deiner Reiseapotheke kann dir während deiner Tour einiges erleichtern, sollten sich Magen- oder Darmbeschwerden einstellen. Sicherheitshalber empfehlen wir außerdem Mittelchen zum Desinfizieren, da man während gelegentlicher (Essens- oder WC-)Pausen oft keine Möglichkeit findet, die Hände zu waschen.

Nutze das Angebot!

Auch Deutschland hat eine Menge zu bieten. Entsprechend unsere Konstitution können wir uns im Norddeutschen Tiefland oder angesichts der Alpen wohlfühlen. Bevorzugen wir den Blick auf Seen und Flüsse oder wollen wir doch lieber durch Wälder touren? Oder entlang der Küsten? Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt, da oftmals auch eine tolle Kombination mehrerer Optionen machbar ist, hinzu kommen Städtetouren voller beeindruckender Sehenswürdigkeiten sowie auch Gebirgstrails, die unseren Ehrgeiz befriedigen werden.

Uns steht die Welt offen – oder unser Heimatland.

Die genannten Tourenplaner lassen dich keinesfalls im Stich. Darin werden bereits die gut verbundenen Radnetze einbezogen, um dir das beste Touren-Erlebnis zu ermöglichen.

Lege los. Plane deine Tour, maßgeschneidert auf deine Wünsche und Bedürfnisse. Mit insgesamt beispielsweise zwei guten Stunden Planungszeit und dem Einkalkulieren aller Eventualitäten ist dir eines sicher:

Ein Rundumvergnügen mit erheblichem Erholungsfaktor!

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