Welche Fahrradventile gibt es?

Wer kennt es nicht – Du radelst gemütlich den Feldweg entlang und plötzlich … 
… der Reifen ist platt. Dann gehst Du auf Fehlersuche und probierst natürlich zu aller erst den Reifen wieder aufzupumpen. Ist das nicht möglich, muss der Schlauch getauscht oder geflickt werden. Hier findet Ihr die gängigsten Fahrradventile und ihre Anwendungsgebiete.

Fahrradventil, Dunlop- oder auch Blitz-Ventil

Das Standardventil an Trekking- und Cityrädern sowie an vielen Alltagsrädern. Du findest es am häufigsten in Deutschland und den Niederlanden. Es kann sehr einfach ausgewechselt werden und es lässt sich mit jeder normalen Luftpumpe aufpumpen. Da der maximale Luftdruck nur 6 bar beträgt, eignet es sich nicht für Mountainbikes oder E-Bike und bedingt durch die Bauweise kann man den Reifendruck an der Pumpe nicht ablesen.

Autoventil, Schrader-Ventil

Namentlich wird dieses Ventil am Auto verwendet. Du kannst somit an jeder Tankstelle, den Fahrradreifen aufpumpen. Der maximale Druck beträgt 10 bar. Es wird vor allem an Trekking-Räder und Mountainbikes verwendet. Es ist stabil verbaut nur bei einfachen Fahrradpumpen kann es sein, das ein Autoventil nicht unterstützt wird. Achte darauf, dass du eine 3-in-1 oder Universalpumpe im Gepäck hast, so bist Du für alle Fälle vorbereitet.

Französisches Ventil, Sclaverand- oder Presta-Ventil

Rennräder, Trekkingbikes und Mountainbikes verwenden häufig dieses Ventil. Es kann mit bis zu 15 bar belastet werden und der Luftdruck kann an einer Standpumpe abgelesen werden. Beim Rennrad ist das ein wichtiger Faktor, da es einen hohen Luftdruck benötigt. Es ist schmal gebaut (6,5 mm) und hat eine hohe Felgenstabilität. Man muss ein wenig vorsichtiger mit dem Ventil umgehen da es schnell verbiegen kann. Um es aufzupumpen, muss vorher der Ventilkopf gegen den Uhrzeigersinn aufgedreht werden und danach wieder verschlossen werden.

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